Ein Anfang

Hey Leute,

Ich gebe zu, dass waren nun mehr als ein "paar" Tage...

Aber nun könnt ihr den Anfang hier sehen.

Ich hoffe es gefällt euch.

 

Mit ihren langen schwarzen Haaren, durchzogen von dunkel roten und noch dunkleren lilanen Strähnen, der schwarzen Stoffweste, dem ärmellosen weißen T-Shirt, der schwarzen Stoffhose, den Combatboods und ihren Stulpen, die ihr bis zu den Ellenbogen reichten, wirkte das Mädchen völlig fehl am Platz

Rund 40 “junge Erwachsene“ standen mit ihr auf dem Podest und warteten darauf, dass man sie aufrief und sie ihr Zeugnis erhielten. Sie stach ziemlich aus dieser Masse heraus. Zum einen stand sie in der ersten Reihe, dann war sie mindestens Zehn Zentimeter kleiner als der Durchschnitt und nicht zuletzt war sie die Einzige die Aussah als kämme sie gerade von oder ginge gerade zu einer Beerdigung. Auch im Alter fiel sie aus der Reihe. Wenn man sie herausrechnete, dann lag der Durchschnitt bei rund 18… sie war 16.

Obgleich dieser auffälligen Unterschiede war nun sie es, die vortrat und sich hinter das Mikro stellte. Sie sollte die Abschlussrede halten.

Gezielt hustete sie in ihre Faust und griff nach dem Glass Wasser, was auf dem Stehpult bereit stand. Während sie trank suchte sie die Reihen der Zuschauer ab… und wurde nicht fündig.

Sie bekämpfte die in ihr aufkommende Frustration.

Also nicht hier… eigentlich nichts Neues…

Erneut ließ sie ihren Blick über ihr Publikum wandern, diesmal ganz offen. Dort saßen der Direktor, Lehrer verschiedener Klassen, Eltern, Freunde Boy- und Girlfriends der Abgänger. Sie alle erwarteten mit Hochspannung ihre Rede.

Sie hatte die Rede Tagelang vorbereitet, in dem Versuch für alle etwas darin zu haben, zumindest das wollte sie für die anderen tun nachdem sie diese Jahrelang ignoriert und sich aufs Lernen konzentriert hatte.

Sie begann, war aber nicht mit dem Herzen bei der Sache. Die Rede dankte allen: den Lehrer, den Eltern und Freunden für ihre Geduld, Unterstützung und Zuwendung. Aber je weiter sie kam, umso zerknirschter, frustrierter und auch wütender wurde sie. Die letzten Sätze, sie richteten sich direkt an ihren Vater, troffen vor Sarkasmus und verlorenem Respekt, als sie ihm dankte.

Nachdem sie geendet hatte erntete sie eine Vielzahl von verwirten Blicken aus den Reihen vor ihr. Ein paar Wenige wussten aber was Sache war und ließen sich nicht beirren. Sie begannen zu applaudieren und nur wenige Momente später breitete es sich auf alle anderen aus.

 

Es mag noch nicht zu erkennen sein, aber das ganze wird schlussendlich in die Richtung Fantasy gehen.

 

mfg und gute Nacht

KaoruUzu (aka Björn Fischer)

15.8.11 21:47

Letzte Einträge: 2. Teil

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