2. Teil

So hier kommt der zweite Teil.

 

Hoffe ihr mög ihn ^^

 

Vom Stehpult bis zu ihrem Platz in der Reihe der Abgänger waren es nur ein paar Schritte. Auf der Hälfte der Strecke horchte sie auf und blieb irritiert stehen.

Ein Klatschen hob sich aus der Masse heraus. Es war scheinbar lauter und langsamer als alle anderen.

Mit verwirrtem Gesichtausdruck drehte sie sich um und stellte fast sofort fest, dass scheinbar nur sie das Ganze war nahm. Ziemlich weit Vorn im Mittelgang stand die Quelle dieses Signifikanten Geräusches. Eine Frau, das Mädchen schätze sie anhand der Ausstrahlung auf um die 40 Jahre, aber das war nicht was sie dazu brachte zischend Luft zu holen.

Als sie Acht war, war ihre Mutter verstorben. Sie hatte daher nicht mehr wirklich ein Bild von ihr im Kopf. Aber die alten Fotos von ihr… vielleicht noch Zehn Fünfzehn Jahre oben drauf und es währe durchaus möglich, dass diese Frau SIE währe.

Das Mädchen blinzelte ein, zwei drei mal, rieb sich unsicher die Augen und kaum dass sie wieder guckte war die Stelle leer. Niemand schien etwas bemerkt zu haben.

„Luna? Hey!“, zischte jemand hinter ihr, sie verzog bei dem Namen das Gesicht und machte sich wieder auf den Weg.

Wer war das?, dachte sie noch, bevor die Abschlussfeier weiter ging.

 

Mit einem Donnern knallte die Tür zu, gefolgt von einer erbosten leisen und eisig gestellten Frage: „Wo. Ist. Er?“

Die vier Hausangestellten welche gerade im Eingangsbereich des Hauses waren blieben wie angewurzelt stehen. Drei von ihnen kannten sie nicht anders, aber die Vierte und jüngste war fassungslos, wie ein so junges Mädchen derartige Verbitterung mit nur drei Worten ausdrücken konnte.

Noch bevor einer zu einer Antwort ansetzen konnte öffnete sich eine Tür, nur wenige Meter entfernt und der gesuchte erschien.

Er war aber äußerst unaufmerksam. Mit einer Hand hielt er das Headset fest und mit der Anderen schirmte er das Mikro ab.

 

Der Blick, den das Mädchen ihm nun zuwarf hätte ihn, wenn er ihne bemerkt hätte, mit Sicherheit dazu gebracht sich auf dem Absatz um zu drehen,, sich auf die Suche nach seinem Pass zu machen und möglichst schnell das Land zu verlassen. Irgendwo hin, wo es sicherer währe. Den Südpol vielleicht… zumindest währe es da wärmer, als der Kalte Schauer, der der jüngsten Angestellten gerade den Rücken runter lief, als sie zu dieser Überzeugung kam.

 

Erstaunlich schnell fanden alle Vier jeder einen Grund sofort in alle Richtungen zu verschwinden. Der Mann ging ungerührt weiter auf eine andere Tür zu.

Wenige Zentimeter vor seinem Gesicht schoss eine Tasche vorbei. Ein Klirren war zu hören, als sie mit der Vase auf einem Beistelltisch an der Wand neben ihm den Platz tauschte.

Bis hierhin, da war sich das Mädchen sicher, hatte die Person am anderen Ende nichts mitbekommen. Das wird sich nun ändern!

„How dare you?!“, brüllte sie. Mit seinem akzentvollen Englisch entschuldigte er sich bei seinem Gesprächspartner, legte auf und dreht sich ihr zu.

Eine Mischung aus Verachtung, Abscheu und Hass lag in seinen Augen. Er sprach und es war jeder Akzent verloren, den er eben so gekonnt gespielt hatte: „Stimmt etwas nicht, Lunatic?

„Wie oft muss ich dir das noch sagen? Nenn mich nicht so!“, faucht sie und lief rot an vor Wut.

„Aber das ist dein Name.“, die Ruhe in seiner Stimme machte es für sie nur noch schwerer. Sie wechselte das Thema.

„Warum, hm? Warum warst du heute nicht da?! Ich weiß wirklich nicht as ich noch machen soll, damit du mich anerkennst! In der Schule bringe ich Leistungen so dass ich zwei Jahre früher abgehen kann als normal. Aber du bist ja scheinbar der Meinung, dass das nicht ausreicht um auch nur EINMAL seiner Tochter etwas Achtung und vielleicht etwas Respekt zu zollen. Ich habe die Abschlussrede halten dürfen! Ich hatte die GEBETEN, ja dich sogar ANGEBETTELT, damit du dort hin kommst… Aber nein, du lässt mir über den Rektor ausrichten, dass du nicht kommst. Hast sogar deine Sekreterin den Anruf machen lassen, eine Frau die für mich mehr Mutter ist, als du Vater. Du hast also nicht einmal den Schneit gehabt die Kohlen selbst aus dem Feuer zu holen… DOPPELT!!! Was bitte habe ich getan, dass du mich derart verachtest?!“

Bis dahin war ihr Vater ruhig gewesen und hatte alles mit angehört, aber bei diesen Letzten Worten schien er auf zu horchen.

Seit sie neun Jahre alt war hatte sie wirklich alles machen können, es hatte ihn nie interessiert. Immer waren die Arbeit oder seine privaten Sachen für ihn wichtiger gewesen. Das Personal hatte für sie die Elternrollen und auch die Rollen von Geschwistern übernommen und konnten das Verhalten ihres Hausherren nicht nachvollziehen.

„Ganz einfach!“, Kälte lag in diesen Worten und vermisste sich mit dem Feuer einer Wut und es Zorns der schon sehr lange zu schellen schien. „Du bist die Tochter deiner Mutter!“

Fassungslosigkeit breitete sich in ihr aus. Seit Jahren ließ sie ihren Vater nicht mehr wirklich an sich ran. Zu oft hatte er ihr zu sehr wehgetan… aber das… Es war vorbei an allen errichteten Mauern und Wällen geschossen und hatte sich direkt erwischt. Sie wusste nicht mehr was sie hätte tun sollen, daher entschloss sie sich für das einfachste. Sie marschierte auf ihn zu und verpasste ihm eine Ohrfeige, dass es lauter zu knallen schien als kurz zuvor die Tür.

Mit den ersten Tränen in den Augenwinkeln griff sie an ihm vorbei nach der Tasche und stürmte davon zur Küche… zu brauchte jetzt einen großen Becher Kakao!

So dies war der zweite Teil.

Solltet ihr Anmerkungen haben, Ideen oder Vorschläge, auch zur Handlung werde ich sie auf jeden Fall angucken. Versprechen tue ich allerdings nichts. ^^

mfg euer

KaoruUzu (aka Björn Fischer)

18.8.11 16:59

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